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ISAP Zürich
Ursula Wirtz, Dr. phil.
Stirb und Werde: Traumata aus der Sicht der Analytischen Psychologie
25.04.2018, 19.00 - 20.45 Uhr

Wir betrachten den Archetyp des Traumas und seine Macht, einen Menschen zu zerstören, aber auch zu erneuern und Entwicklungen anzustossen, die eine grösse- re Offenheit und Durchlässigkeit für Erlebnis- und Bewusstseinsbereiche bewirken. Die heraus- fordernde Konfrontation mit der Dialektik von Sein und Werden, mit Chaos und existentieller Unsicherheit kann als tiefgreifende spirituelle Krise erlebt werden, als Seelenverlust oder «See- lenmord». Die Jungsche Psychologie und die Weisheitstraditionen verschiedener Kulturen verweisen aber auch auf die transformative Kraft des Leidens, die nach traumatischen Erschütte- rungen Wandlungsprozesse einleiten und blo- ckierte Lebensprozesse wieder ins Fliessen brin- gen kann.
25.04.2018

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ISAP Zürich
Allan Guggenbühl, Prof. Dr. phil.
Pubertät – wenn Eltern schwierig werden
09.05.2018, 19.00 - 20.45 Uhr

Während der Pubertät sind wir als Vater, Mutter oder Lehrperson gefordert. Vorbei sind die Zei- ten, als der Sohn oder die Tochter mit grossen Augen auf eine Gutenachtgeschichte wartete. Gamen und der Kontakt zu Kollegen wird Ge- sprächen mit Eltern vorgezogen. Viele Lehrper- sonen und Eltern sind ratlos, reagieren betroffen und verunsichert. Im Referat wird auf die tiefere Bedeutung der Jugendphase eingegangen. Es wird reflektiert, welche archetypische Rolle Ju- gendliche inszenieren, um zu sich selber zu fin- den (Macho, Primadonna, Held, Trickster) und wie man sich als Vater, Mutter oder Lehrperson verhalten soll.
09.05.2018

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ISAP Zürich
Katharina Casanova, lic. phil.
23.05.2018, 19.00 - 20.45 Uhr
Mit Assoziationen die Seele finden: C.G. Jungs Assoziationsexperiment

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand die Erfor- schung des Unbewussten im Zentrum der Psy- chologie. Jung hat mit der Entwicklung des Asso- ziationsexperiments einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Zu den Assoziationen zu be- stimmten Reizwörtern wird die Reaktionszeit und damals auch der Hautwiderstand gemessen. (Später wurde daraus der sog. Lügendetektor entwickelt.) Neben dem geschichtlichen Rück- blick in jene Zeit, als Jung am Burghölzli tätig war, soll das Experiment in seinen wesentlichen Zügen vorgestellt werden.
23.05.2018

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