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14.11.2017
Köln
14.11.2017

Die Muschel – eine Symbolarbeit


Referentin: Dr. Herta Wegner, Engelskirchen


Wer ist nicht schon mit einer Muschel in der Hand an einem Strand entlanggewandert? Muscheln, diese wundervollen Gehäuse kleiner Lebewesen, begleiten den Menschen seit Beginn seiner Geschichte. Sie waren Werkzeug, Zahlungsmittel, Musikinstrument und Schmuck, Inspirationsquelle für Architekten und Künstler und – als Attribut von Göttinnen und Göttern – immer auch Mittler von Mythen und Ritualen. In manchen Kulturen stehen sie für Weiblichkeit an sich, in anderen für die Möglichkeit des Übergangs in andere Räume.
Im Seminar werden wir uns sowohl der schützenden Schale als auch dem zarten, geschützten Inneren zuwenden und erspüren, wie wir mit beidem in Resonanz sind. Wir werden Reichtum und Schönheit dieses Symbols wahrnehmen. Vielleicht mögen Sie eine Muschel zum Seminar mitbringen?

Referentin: Dr. Herta Wegner, Engelskirchen
Allgemeinmedizin, Homöopathie, Psychoenergetik nach P. Schellenbaum
Termin: Freitag, 14. November 2017, 18.00 – 21.00 Uhr (4 UStd.)
Ort: Köln, Melanchthon-Akademie
Kostenbeitrag: Mitglieder 30,– € / Nichtmitglieder 40,– €
Anmeldung: Anmeldung erforderlich
MT-5

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26.01.2018
Köln
26.01.2018

Werden, die/der ich bin
Spiritualität und Individuation in der zweiten Lebenshälfte

Leitung: Prof. Dr. Brigitte Dorst, Münster
Werden, die/der ich bin
Spiritualität und Individuation in der zweiten Lebenshälfte

„Eine immer tiefer werdende Selbsterkenntnis ist wohl unerlässlich für die Weiterführung eines wirklich sinnvollen Lebens im Alter. Die Ausschau muss zur Innenschau werden.“ (C. G. Jung)

Auf dem Gebiet der Entwicklungspsychologie war C. G. Jung einer der ersten, der die Entwicklungs- und Reifungsprozesse der zweiten Lebenshälfte erforscht und beschrieben hat und der von einem lebenszeitlichen Kontinuum ausging. Jung nannte diesen Prozess Individuation. Sie ist das Herzstück der Analytischen Psychologie. Dabei geht es um die Suche nach seelischer Ganzheit und Vollständigkeit, um einen lebenslangen Prozess der Selbstverwirklichung und fortschreitenden Entfaltung der Persönlichkeit, in der Auseinandersetzung zwischen Ich und Selbst, Bewusstem und Unbewusstem. Eine der wesentlichen Erfahrungen des Individuationsprozesses ist, sich selbst im schöpferischen Suchprozess des „Werde, der/die du bist“ nahezukommen und im Selbst, dem nicht begrifflich fassbaren Transzendenten im Menschen, zugleich mit der Welt und dem Urgrund allen Seins in Beziehung zu sein. Genau dies meint Spiritualität: Bezogensein und sich der All-Einheit, der „Anima mundi“ (C. G. Jung), bewusst werden.
Das Seminar bietet eine Form an, sich als geschlossene Gruppe gemeinsam – selbsterfahrungsorientiert – auf einen Austausch, Such- und Lernprozess einzulassen. Verschiedene Themen zeitgemäßer Spiritualität und heutiger Formen von Individuation bilden einen thematischen Rahmen von vier Veranstaltungen.

Leitung: Prof. Dr. Brigitte Dorst, Münster
Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin (C. G. Jung), Dozentin an den C. G. Jung-Instituten Zürich und Stuttgart, Lehranalytikerin am C. G. Jung-Institut Stuttgart

Termine: 26.1.2018: Das Lebenskontinuum und die zweite Lebenshälfte. Sinnfragen und die Suche nach Weisheit
23.2.2018: Religiosität, Biographie und spirituelle Entwicklung
23.3.2018: Spirituelle Krisen, Bewusstsein und außergewöhnliche Erfahrungen in Meditation und Mystik
27.4.2018: Ars vivendi und Ars moriendi. Suche nach einer Spiritualität im 21. Jahrhundert
jeweils freitags von 16.00 – 19.00 Uhr (4 UStd.)
Ort: Köln, Melanchthon-Akademie
Kostenbeitrag: Mitglieder 120,– € / Nichtmitglieder 160,– €
Anmeldung: Anmeldung erforderlich (s. Seite 56)
Insgesamt mit 20 Fortbildungspunkten zertifiziert.
SK-6

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03.02.2018
Köln
03.02.2018

Vom Atem der Seele
Tiefenpsychologisch orientierte Atemlehre nach Cornelis Veening


Referentin: Cornelia Ehrlich, Wuppertal


In der meditativen Atemarbeit nach Cornelis Veening geht es um die Wiederentdeckung unserer inneren Lebensweisheit: Der innere Atem fließt im Blut, das von alters her als Sitz der Seele und der Lebenskraft gilt. Wenn wir „im Hier und Jetzt“ sind, schließt sich unser Bewusstsein absichtslos so in die fein schwingende Atembewegung ein, dass die Beobachtungsdistanz aufgehoben wird. Dadurch werden die inneren Kräfte direkt erlebbar. Dann macht nicht mehr mein bewusstes Ich eine neue Erfahrung, sondern mein ganzes Selbst macht sie. Das heißt, das „Ich-Selbst“ erfährt sie, woraus das Ich dann auch verändert hervorgeht: Es ist ein Bezogensein, ein „Aufgehobensein dazwischen“, das ganzheitlich verändert. Wir kehren für Augenblicke in den Zustand der Einheitswirklichkeit zurück. Aus dieser Schicht kommen uns die tiefen Sinnerfahrungen des Lebens, die Selbstheilungskräfte und unsere schöpferischen Möglichkeiten zu. Es ist eine innere Einkehr, die geistig erfrischt, körperlich entspannt und seelisch belebt.

Bitte Socken oder Schuhe mit weichen Sohlen und eventuell eine Decke mitbringen.

Referentin: Cornelia Ehrlich, Wuppertal
Dipl.-Psychologin, Atemtherapeutin nach C. Veening
Termine: MTMK-2: 3. Februar 2018
MTMK-3: 16. Juni 2018
Jeweils samstags, 11.00 – 17.00 Uhr (6 UStd.)
Ort: Köln, Melanchthon-Akademie
Kostenbeitrag: pro Termin: Mitglieder 55,– € / Nichtmitglieder 70,– €
Anmeldung: Anmeldung erforderlich
MTMK-2 / MTMK-3

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04.05.2018
Köln
04.05.2018

C. G. Jung und Meister Eckhart
Was Jung mit Eckhart verbindet

Referentin: Prof. Dr. Ingrid Riedel, Konstanz


Es ist unübersehbar, wie häufig C. G. Jung in seinen Schriften Meister Eckhart zitiert – als könne der große, den damaligen Denkrahmen sprengende Theologe und Mystiker des 14. Jahrhunderts dazu beitragen, die Grundthesen C. G. Jungs zu begründen und mitzutragen. In Jungs Studie „Psychologische Typen“ findet sich der Versuch, die Vorstellungen Meister Eckharts mit Begriffen der Jung’schen Psychologie zu interpretieren und eine tiefgehende geistige Verwandtschaft zu beschreiben. Es ist nicht nur reizvoll, sondern auch von Belang, beim Vergleichen der beiden Denkansätze herauszufinden, wo Berührungspunkte, aber auch mögliche Konflikte bestehen.

Referentin: Prof. Dr. Ingrid Riedel, Konstanz
Dozentin und Lehranalytikerin an den C. G. Jung-Institu¬ten Zürich und Stuttgart
Termin: Freitag, 4. Mai 2018, 18 Uhr
Ort: Köln, Melanchthon-Akademie
Kostenbeitrag: 10,– €
Anmeldung: k eine Anmeldung erforderlich
V-9

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05.05.2018
Köln
05.05.2018

Kultur und Analytische Psychologie
Kunst und Psyche: Islamische Kunst und Architektur – bedeutungsloses Spiel der Formen oder tiefsinnige Symbolik?

Referent: Dr. med. Matthias Gabriel, Troisdorf




Viele Menschen aus westlichen Ländern, die Kunstwerke vor allem nach ihrer Ähnlichkeit mit der Natur beurteilen, lehnen bis heute die islamische Kunst ab und betrachten sie abwertend als „Kunsthandwerk“ oder als nichtssagende Ornamente und Arabesken. Aber auch für Symbolik offene Kunstbetrachtende tun sich oftmals schwer, in den abstrakten Formen oder der fremden Architektur überhaupt tiefere Bedeutung auszumachen. Und die Liebhaberinnen und Liebhaber moderner Kunst bemängeln meist in den orientalischen Kunstwerken das Fehlen einer individuellen Handschrift.
Versucht man die islamische Kunst außerhalb unserer gewohnten Sichtweise zu betrachten, erkennt man, dass sich hinter den scheinbar nur formalen Elementen eine tiefsinnige Symbolik verbirgt. Diese lässt sich auf archetypische Strukturen in der menschlichen Psyche zurückführen, die wie C. G. Jung gezeigt hat, universal sind und in vielen kulturellen Gestaltungen überall auf der Welt zum Ausdruck kommen. Gerade der Vergleich zwischen „abendländischen“ und „morgenländischen“ symbolischen Formen kann unseren Blickwinkel über eine einseitige westliche Perspektive hinaus, auf einen umfassenderen Horizont menschlichen Daseins hin erweitern.

Referent: Dr. med. Matthias Gabriel, Troisdorf
Facharzt für Innere Medizin, Dipl.-Psych., Psychotherapeut
Termin: Samstag, 5. Mai 2018, 10.00 – 13.00 Uhr (4 UStd.)
Ort: Köln, Melanchthon-Akademie
Kostenbeitrag: Mitglieder 30,– € / Nichtmitglieder 40,- €
Anmeldung: Anmeldung erforderlich
K-1

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Fotos: © Dieter Klein

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